Trockenverdampfer ET8TO
Aluminiumkern, elektrisch beheizt, kompakt
12–100 kg/h
Nassverdampfer ES
Wasserbad, elektrisch beheizt, Schrankbauform
60–1.400 kg/h
Warmwasserverdampfer WW
Heizwasser 90/70 °C, für große Mengen
300–2.000 kg/h, Sondergrößen bis 4.000 kg/h
Dampfbeheizter Verdampfer DS
Für Standorte mit Dampfnetz
60–800 kg/h, Sondergrößen bis 1.000 kg/h
Alle TORPEDO-Flüssiggasverdampfer werden nach der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU und dem AD 2000-Regelwerk gebaut. Welche Bauart passt, hängt vor allem von der benötigten Menge und der verfügbaren Energie ab (welche Beheizung passt?). Auf Anfrage bauen wir sie auch für den Betrieb mit rDME.
Kenndaten
| Formel | C₃H₈ (H₃C–CH₂–CH₃) |
|---|---|
| Molmasse | 44,10 g/mol |
| Siedepunkt (1,013 bar) | −42,1 °C |
| Kritische Temperatur / kritischer Druck | 96,7 °C / 42,5 bar |
| Dichte gasförmig | 2,01 kg/m³ (0 °C; 1,013 bar), rund 1,5-mal schwerer als Luft |
| Dichte flüssig | 0,581 kg/L am Siedepunkt; 0,500 kg/L bei 20 °C |
| Dampfdruck | 8,4 bar (absolut) bei 20 °C |
| Verdampfungsenthalpie ΔHv (am Siedepunkt) | 426 kJ/kg (≈ 102 kcal/kg) = 18,8 kJ/mol |
| Standardbildungsenthalpie ΔfH° (Gas) | −104,7 kJ/mol |
| Heizwert Hi / Brennwert Hs | 12,87 kWh/kg (46,3 MJ/kg) / 13,98 kWh/kg (50,3 MJ/kg) |
| Zündtemperatur | 470 °C, Temperaturklasse T1, Explosionsgruppe IIA |
| Explosionsgrenzen in Luft | 1,7–10,8 Vol.-% |
| Wassergefährdungsklasse | nicht wassergefährdend |
Handelsübliches Propan nach DIN 51622 besteht zu mindestens 95 Prozent (Massenanteil) aus Propan und Propen, wobei Propan überwiegt. Propan und Propen sieden fast gleich (−42 °C bzw. −48 °C) und werden deshalb meist nicht getrennt. Den Rest bilden geringe Anteile Ethan, Ethen, Butane und Butene. Daneben gibt es Propan-/Butan-Gemische in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen. Der Butananteil senkt die Dampfdruckkurve, was gerade bei hohen Außentemperaturen erwünscht sein kann. Reines Butan und butanreiche Gemische haben bei Frost dagegen kaum noch Überdruck: Dann muss das Flüssiggas zum Beispiel mit einer Pumpe zum Verdampfer gefördert und die Gasleitung gegen Rekondensation geschützt werden.
Flüssiggas wird zu rund 60 Prozent bei der Förderung von Erdgas und Erdöl gewonnen, der Rest entsteht in Raffinerien. Propan ist geruchlos und erhält seinen typischen Geruch erst durch Odorierung. Es ist nicht wassergefährdend. Flüssiggastanks fallen deshalb, anders als Heizöltanks, nicht unter die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). Bei Freisetzung ist zu beachten, dass Propangas schwerer als Luft ist und sich am Boden, in Gruben und Kellern ansammeln kann. Flüssiggasanlagen können künftig auch mit rDME-Beimischungen betrieben werden, wenn alle Komponenten dafür geeignet sind.
Planungshinweise
Welche Angaben wir für die Auslegung Ihres Propan-Verdampfers brauchen, finden Sie in den Planungshinweisen.